Winterrambur
Malus domestica, Kulturapfel

Herkunft: Sehr alte, schon im 17. Jh. Bekannte Sorte. Vermutlich aus den Benelux-Ländern stammend.

Bodenansprüche: Gute, humose Böden.

Ernte: Mitte bis Ende Oktober. Genussreif von Dezember bis April.

Verwendung: Tafel- und Wirtschaftsapfel.

Frucht: Mittelgroß bis groß. Form sehr unregelmäßig, meist kugelförmig stark abgeflacht bis breitgedrückt, oft etwas stielbauchig. Oberfläche uneben, mit unregelmäßigen breiten Kanten. Grundfarbe gelbgrün, wird auf dem Lager ansprechend gelb, Deckfarbe zunächst mattrot, später kräftig bräunlich rot mit hell umhöften Lentizellen. Stielgrube mitteltief, eng bis weit, mit breiten Kanten, mittelfein strahlig berostet. Stiel kurz und dick. Kelchgrube mittelweit, je nach Stärke der Rippen und Wülste, mitteltief. Kelch mittelgroß und halb geöffnet. Kelchhöhle flach, breit-trichterförmig, mit Ansatz zur Röhre. Kernhaus klein, Wände halbmondförmig und glatt

Baum: Starker Wuchs mit breiter, schirmartiger Krone. Triploide Sorte mit mittelspäter, lang andauernder Blüte. Ertrag setzt spät ein, Höhe standortabhängig. Anfällig für Mehltau und Krebs, aber kaum für Schorf.

Merkmale: Meist sehr unregelmäßige, breitgedrückte, harte Frucht. Kleines, meist geschlossenes Kernhaus mit wenigen, fast immer tauben, langen Kernen.