Adams Parmäne
Malus domestica, Kulturapfel

Herkunft: Von R. ADAMS in England aus Samen gezogen. 1826 erstmals erwähnt. Wurde unter dem Namen ‘Norfolk Pippin’ verbreitet. In Deutschland nur als Liebhabersorte im Anbau.

Bodenansprüche: Auf nährstoffreichen, feuchten Böden wächst der Baum in beinahe allen Höhenlagen.

Ernte: Anfang Oktober (vor der Baumreife). Genussreif von November bis März.

Verwendung: Tafel- und Wirtschaftsapfel.

Frucht: Mittelgroß, regelmäßig, leicht kegelförmige Frucht. Die Schale ist grüngelb und auf der Sonnenseite gleichmäßig gerötet. Das hellgelbe, leicht saftige und leicht weiche Fleisch erzeugt bei Verzehr einen zimtartigen, weinsäuerlichen Geschmack mit ausreichender Süße. Stielgrube flach, mittelweit bis weit, meist flächig, ringförmig berostet. Stiel lang und dünn. Kelchgrube flach bis sehr flach, feine Falten, manchmal schwache Rippen. Kelch mittelgroß, halb geöffnet. Kernhaus mittelgroß, mittig, Wände meist halbmondförmig, mit schmalen Rissen. Kerne mittelgroß, mittelbreit, länglich, kurz zugespitzt.

Baum: Mittelstarker Wuchs, bildet eine nicht sehr große, rundliche bis pyramidale Krone, später mehr breit und leicht überhängend. Blüte früh bis mittelfrüh, nicht sehr witterungsempfindlich. Setzt früh mit dem Ertrag ein. Bringt jährlich gute Ernten. Ist wenig anspruchsvoll, verlangt aber gute ausreichend feuchte Böden.

Merkmale: Kegelförmige Frucht mit kleiner Kelchfläche und stark abgerundeter Stielseite. Typische hellbraune, erhabene, oft verkorkte Lentizellen.