Gräfin von Paris
Pyrus communis, Kulturbirne

Herkunft: Von WILLIAM FOURCINE 1882 in Dreux (Frankreich) gezüchtet, fand sie, nachdem sie später auch in deutschen Fachzeitschriften vielfach empfohlen wurde, weite Verbreitung als ‘Comtesse de Paris’.

Bodenansprüche: Normaler, lockerer Gartenboden.

Ernte: Ernte von Ende Oktober bis November. Genussreif ab Dezember.

Verwendung: Tafel- und Kompottbirne, Saft.

Frucht: Mittelgroß bis groß (L = 85-105 mm, B = 60-75 mm, 130-230 g) und birnen- bis kegelförmig. Mittel- bis kelchbauchig, stielwärts leicht eingeschnürt, zum Kelch hin oval abgeplattet. Diese Sorte ist eine der wertvollsten Winterbirnen. Sie hat große längliche Früchte mit einer grünen bis weißlich grünen Schale, die bei guten Anbaubedingungen gelb ist und eine zimtbraune, fleckige Berostung aufweist. Das saftige Fruchtfleisch ist gelblich, und ihre ideale Reife ist erreicht, wenn das Fruchtfleisch leicht schmelzend im Mund zerfällt und süß sowie leicht würzig schmeckt. Das lagerfähige Obst dient so als wertvoller Vitaminlieferant im Winter.

Baum: Mittelstarker Wuchs mit breitpyramidaler Krone und geringer Tendenz zu Verzweigungen. Frühe bis mittelfrühe Blüte, etwas frostanfällig: Früher Etragseintritt und regelmäßige hohe Ernten. Wenig schorfanfällig.

Merkmale: Rostkappe an Kelch und Stiel. Färbung der Birne.